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Normverbrauchsabgabe (NoVA)

Für die Bemessung der NoVA werden der Anschaffungspreis netto (bzw. der gemeine Wert des Fahrzeuges netto) sowie der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch (MVEG-Zyklus) sowie bei Motorrädern der Hubraum herangezogen. Folgende Steuersätze kommen dabei zur Anwendung:
Motorräder: 2 % x (Hubraum – 100 ccm)*
* bei einem Hubraum von nicht mehr als 125 ccm beträgt der Steuersatz  0 %.
PKW (Benzin): 2 % x (Kraftstoffverbrauch in l minus 3)
PKW (Diesel):  2 % x (Kraftstoffverbrauch in l minus 2)
PKW  (andere Kraftstoffarten): 2 % x (Kraftstoffverbrauch in l/kg minus 3)
Der so errechnete Steuersatz ist auf volle Prozentsätze (kaufmännisch) zu runden und beträgt maximal 16 % der Bemessungsgrundlage. Aufgrund des EuGH-Urteils vom 22.12.2010 (C-433/09, Kommission/Österreich) darf die NoVA die Umsatzsteuerbemessungsgrundlage nicht mehr erhöhen. Mit Erlass vom 21.3.2011, (BMF-010220/0041-IV/9/2011) wurde geregelt, dass in Fällen, in denen dies zutrifft ein Zuschlag gemäß § 6 Abs. 6 NoVAG zur Anwendung kommt. Dieser beträgt derzeit 20 %.
Von dieser Regelung ausgenommen sind Fahrzeuge, die nachweisbar an Leasinggesellschaften zur gewerblichen Vermietung geliefert werden; somit erhöht in Leasingverträgen die NoVA auch weiterhin die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer.