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Leasing ABC

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Variabler Zinssatz

Der variable Zinssatz wird der allgemeinen Zinsentwicklung auf den Geld- und Kapitalmärkten bzw. einem bestimmten Indikator (z.B.: 3-Monats-Euribor) angepasst. Wenn der Zinssatz variabel ist, erfolgt je nach vertraglicher Vereinbarung eine viertel- oder halbjährliche Anpassung der Leasingentgelte.


Verbraucherkreditgesetz (VKrG)

Das Verbraucherkreditgesetz gilt für alle Verträge, die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher geschlossen werden. Das Gesetz gilt auch für Finanzierungsleasingverträge sofern sie unter den § 26(1) fallen.
Ein essentieller Punkt ist, dass Vereinbarungen, die zum Nachteil des Verbrauchers gemacht werden und vom Gesetz abweichen, ungültig sind.
Wesentliche Punkte des Verbraucherkreditgesetztes Leasingverträge betreffend sind:

  • Vorvertragliche Informationspflichten des Leasinggebers  § 6
  • Verpflichtende sorgfältige Bonitätsprüfung des Leasingnehmers § 7
  • Zwingende Angaben in Leasingverträgen § 9
  • Mitteilung über Änderung des Sollzinssatzes § 11
  • Kündigungsrecht des Verbrauchers  §16

Vergleich von Leasingangeboten

Beim Vergleich von Leasingangeboten sollte darauf geachtet werden, dass

  • die Eckdaten (Kaufpreis, Restwert, Leasingdauer, Höhe und Art der
  •  Eigenleistung) der Angebote gleich sind,
  • alle Werte inklusive Umsatzsteuer sind,
  • der angesetzte Restwert realistisch ist,
  • die allgemeinen Leasingbedingungen annähernd ident sind und
  • die Berechnung der Zinsmodalität (fix/variabel) gleich ist

Vertragsauflösung

Der Leasinggeber kann den Vertrag aus wichtigen Gründen auflösen. Die Auflösung kann meist unter Setzung einer Nachfrist erfolgen. Wichtige Gründe für eine Auflösung des Leasingvertrages sind insbesondere

  • Nichtzahlung des vereinbarten Leasingentgeltes
  • wiederholter Verstoß gegen wichtige Vertragsbestimmungen
  • Ausgleichs- bzw. Konkursanmeldung des Leasingnehmers
  • vertragswidrige Nutzung des Leasingobjektes

Für den Leasingnehmer besteht infolge der fixen Vertragsdauer bzw. seines Kündigungsverzichtes nur die Möglichkeit einer einvernehmlichen vorzeitigen Vertragsbeendigung, wie zum Beispiel bei Fahrzeugwechsel oder Vertragsübernahme.
Konsumenten haben gemäß VKrG ein jederzeitiges Kündigungsrecht.


Vertragsdauer

Bei Verträgen auf eine bestimmte Dauer endet der Vertrag zu einem im Vorhinein fixierten Zeitpunkt, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Ist der Vertrag auf unbestimmte Dauer geschlossen, was bedeutet, dass es kein fixiertes Vertragsende gibt, so verzichtet der Leasingnehmer in der Regel für eine bestimmte Dauer auf sein Kündigungsrecht.
Konsumenten haben gemäß VKrG ein jederzeitiges Kündigungsrecht.


Vertragsgebühr

Die gesetzliche Vertragsgebühr wird dem Leasingnehmer mit dem ersten Leasingentgelt vorgeschrieben und vom Leasinggeber an das Finanzamt abgeführt. Sie ist einmalig zu entrichten und beträgt bei unbestimmter Laufzeit 1 % des 36fachen Brutto-Monatsleasingentgelts, bei Verträgen auf bestimmte Dauer 1% der Summe der für diesen Zeitraum zu entrichtenden Leasingentgelte samt vertragsbezogener, schätzbarer Nebenleistungen.


Vollamortisation

s. Full-Pay-out


Vorauszahlung (Leasingentgeltsonderzahlung, Anzahlung)

Durch die Einbringung von Eigenmitteln von Seiten des Leasingnehmers kann eine Reduzierung des Leasingentgelts bewirkt werden.