Leasing - modern, einfach & flexibel

Leasing

ist eine moderne, einfache und flexible Finanzierungsform für Investitionen aller Art bei welcher der Nutzungsgedanke im Vordergrund steht. Leasing eignet sich für Privatpersonen, Selbstständige, Klein- und Mittelbetriebe sowie auch für internationale Konzerne und die öffentliche Hand.

Grundsätzlich können nahezu alle Objekte geleast werden, die eine längere Lebensdauer und eine bestimmte Marktgängigkeit haben und an denen Eigentum erworben werden kann.

Nach Leasingobjekten werden drei Sparten unterschieden:

  • Mobilien (Maschinen, Anlagen, Computer und andere Gebrauchsgüter)
  • Kraftfahrzeuge (PKW, LKW, Autobusse, Motorräder, etc.)
  • Immobilien (Neu- oder Zubau von Gebäuden)

Immobilien-Leasing

Immobilien-Leasing verbindet die Vorteile von Miete und Eigentum. Dabei erwirbt die die Leasinggesellschaft die von Ihnen gewünschte Liegenschaft und errichtet das Gebäude nach Ihren Vorstellungen.

Mobilien-Leasing

Mittels Mobilien-Leasing finanzieren Sie wichtige Maschinen und Geräte liquiditätsschonend. Im Idealfall amortisiert sich die Investition durch die erwirtschafteten Erträge sogar selbst.

KFZ-Leasing

KFZ-Leasing steht für eine attraktive Möglichkeit, notwendige Investitionen zu realisieren und trotzdem die Kosten gut zu planen.

NUTZEN

Für Privatkunden bietet Restwert-Leasing den Vorteil, dass das Leasingentgelt für den Neuwagen in der Regel niedriger ist als eine vergleichbare Kreditrate. Leasing schont das Haushaltsbudget und erleichtert den Umstieg vom Gebrauchtwagen zum modernen CO2 –sparenden Neuwagen zu leistbaren monatlichen Kosten.

Für Unternehmen und die öffentliche Hand bietet Leasing einfache und flexible Alternativen zum Kauf und zur Kreditfinanzierung von Investitionsgütern. Zusätzlich ergänzen vielfältige kosten- und zeitschonende Dienstleistungen die Finanzierung.

Leasing schont die Liquidität

Die Kalkulation des Leasingentgelts berücksichtigt die individuelle Nutzungsintensität und die voraussichtliche Wertentwicklung des Leasinggegenstands durch Ansatz eines endfälligen Restwerts. Bei gleicher Finanzierungsdauer ist daher das Leasingentgelt für Teilamortisationsleasing deutlich niedriger als die vergleichbare Kreditrate eines Abstattungskredits, bei dem mit den Kreditraten die gesamte Kreditsumme zurückbezahlt wird. Außerdem besteht bei größeren Investitionen die Möglichkeit, die Fälligkeitstermine der Leasingentgelte mit der umsatzstärksten Zeit des Leasingnehmers saisonal zu synchronisieren oder betriebsstundenabhängig abzurechnen.

Leasing vereinfacht die Kalkulation

Im Leasingentgelt wird sowohl die individuelle Nutzungsintensität als auch die Marktgängigkeit des Gegenstands berücksichtigt, mit dem Ergebnis, dass der Aufwand für die Leasingentgelte den kalkulatorischen Nutzungskosten des Investitionsgegenstands (weitgehend) entspricht. Bei anderen Finanzierungsformen muss hingegen der handelsrechtliche bzw. der steuerrechtliche Aufwand durch Nebenrechnungen in kalkulatorische Kosten übergeleitet werden. Außerdem können mehrere Gegenstände, die bei der geplanten Nutzung zusammenwirken, in einem Leasingvertrag zusammengefasst werden, was ebenfalls die betriebliche Kalkulation erleichtert.

Kosten- und zeitschonende Serviceleistungen

Leasinggesellschaften erbringen häufig eine Reihe von zum Teil kostenlosen Zusatzleistungen. Diese reichen von der Hilfestellung bei Auswahl und Beschaffung des Wirtschaftsgutes über die Versicherung des Leasinggegenstandes bis hin zur Verwertung. Speziell für Kunden, die einen Fuhrpark unterhalten, bietet externes Fuhrparkmanagement Kosten- und Verwaltungsvorteile. Für Bauvorhaben bietet sich das externe Baumanagement für die bautechnische und baukaufmännische Koordination und Kontrolle an. Im IT-Bereich bieten Spezialisten Full-Service-Arrangements für die Hard- und Software von Unternehmen und Kommunen.

Flexibilität

Für Leasingnehmer, die in Branchen mit volatilen Absatzmärkten und rapidem Technologiewandel tätig sind, bietet Leasing mehr Flexibilität, die betriebliche Kapazität rasch anzupassen oder schnell auf die jeweils aktuelle Technologie umzusteigen. Die Kombination einer eher kurzen Dauer des Kündigungsverzichts mit Rücknahmevereinbarungen der Lieferanten über einen längeren Zeitraum schafft Spielraum, um später den dann herrschenden Marktgegebenheiten entsprechend über Rückgabe, Austausch oder Weiternutzung des Leasinggegenstands zu entscheiden.

Kein Ausweis in der UGB-Bilanz

Der Leasinggegenstand wird bei nicht dem Vermögen des Leasingnehmers zugerechnet und daher weder buchmäßig noch steuerlich in dessen Bilanz ausgewiesen (außer es handelt sich um PKW und Kombi, für die in der Steuerbilanz ein Aktivposten zu bilden ist).

Auch die Verpflichtungen aus dem Leasingvertrag werden nicht bilanziert, sondern im Anhang zum Jahresabschluss als schwebende Geschäfte angeführt. Bei der Kennzahlenberechnung bietet Operating Leasing den Vorteil, dass der kalkulierte Restwert außer Ansatz bleibt.

Nutzung von steuerlichen Vorteilen

Leasingentgelte sind innerhalb der Grenzen des Steuerrechts als Betriebsausgabe absetzbar. Im Vergleich zu Kauf, Aktivierung und Abschreibungen beim Nutzer bietet Leasing mehr Spielraum zur periodengerechten Absetzung der tatsächlich entstandenen Nutzungskosten.

Bei Förderungswürdigkeit der Investition und abhängig davon, ob Leasinggeber oder Leasingnehmer anspruchsberechtigt sind, werden öffentliche Förderungsmittel entweder als Eigenmittel im Leasingvertrag oder in einem Mietkauf-Vertrag berücksichtigt.

Schonung bankmäßiger Sicherheiten

Für den Leasinggeber als Financier steht die Sicherheit aus der Werthaltigkeit des Investitionsgegenstands im Vordergrund, weil er im Gegensatz zu einem Kreditgeber das Eigentum am Leasinggegenstand hält und diesen ggf. veräußern kann. Der Leasinggeber benötigt daher nur zusätzliche Sicherheiten für eine allfällige Differenz zwischen dem Wiederverkaufswert des Leasinggegenstands und dem aushaftenden Kapital (Barwert) des Leasingvertrags.

Freispielen von Liquidität und stillen Reserven (Sale and Lease Back)

Für Unternehmen mit Immobilien oder langlebigen, bereits abgeschriebenen Investitionsgütern im Anlagevermögen bietet der Verkauf solcher Objekte an ein Leasingunternehmen mit anschließender Nutzung auf Leasingbasis die Möglichkeit, gebundene Liquidität freizuspielen und ggf. dadurch aufgedeckte stille Reserven zur Stärkung der Eigenkapitalbasis zu nützen.

Fristenkongruente Finanzierung

Im Einklang mit der „goldenen“ Finanzierungsregel deckt sich die Leasingdauer mit der vom Leasingnehmer geplanten, kalkulatorischen Nutzungsdauer und bietet damit eine „fristenkonforme“ Alternative zur Investitionsfinanzierung, ohne die kurzfristige Liquidität zu belasten.

 Fuhrparkmanagement höchster Qualität

 

 

Die Nachfrage nach Fuhrparkdienstleistungen wächst seit einigen Jahren zweistellig und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile: Prozessvereinfachung bei gleichzeitiger Maximierung der Managementinformation. Zentrale Elemente des Fuhrparkmanagements sind Freigabe, Prüfung und bargeldlose Abwicklung von Service-, Wartungs- oder Unfallreparaturarbeiten. Sämtliche Vorgänge rund ums Auto werden aufgezeichnet und dem Entscheidungsträger im Unternehmen mit einer Internet-Applikation zur Verfügung gestellt.

 

Eine Leasingfinanzierung kann für sämtliche mobilen Wirtschaftsgüter in Erwägung gezogen werden VÖL-Generalsekretär Wolfgang Steinmann

Generalsekretär
Wolfgang Steinmann

Foto: Generalsekretär Wolfgang Steinmann

Leasing im Zeitraffer

Der Leasinggedanke war bereits sehr früh Teil der kulturellen Entwicklung der Menschheit.

  • 3000 v. Chr.: Sumerische Grundbesitzer verpachten Äcker gegen einen Anteil an der Ernte.
  • 1700 v. Chr.: In Babylon wird das 1. Gesetz für Mietgeschäfte erlassen.
  • 600: Italienische Schmiede vermieten Anker an Schiffer.
  • 1400: In Skandinavien wird das Schiffsleasing eingeführt.
  • 1877: Die Bell Telephone Corporation verwendet erstmals den Begriff „Leasing“ für die Vermietung von Telefonen.
  • 1920: Namhafte Hersteller wie IBM und Remington setzen zur Absicherung ihrer Patente auf Leasing statt Verkauf.
  • 1952: Die erste Leasing-Gesellschaft wird in San Francisco gegründet.
  • 1963: Gründung des ersten Leasingunternehmens in Österreich
  • 1978: In Österreich bildet sich eine lose Interessensgemeinschaft von 8 Leasing-Gesellschaften
  • 1983: Eintragung als Verband Österreichischer Leasing-Gesellschaften (VÖL) ins Vereinsregister – 16 Mitglieder erwirtschaften ein Neugeschäft von 360 Mio. Euro
  • 1997: Einführung des Leasing-OK!-Gütesiegels, das die Verbandsmitglieder zu verbraucherfreundlichen Vertrags- und Werbestandards verpflichtet. Gleichzeitig Einrichtung einer Ombudsstelle für Anfragen und Anliegen von Leasingnehmern.
  • 1999: Die Broschüre „Leasing in Österreich“ wird erstmals aufgelegt.
  • 2007: VÖL nimmt die ersten assoziierten Mitglieder auf – 39 Mitglieder generieren Neugeschäftsvolumen von 6 Mrd. Euro.
  • 2016: Verband Österreichischer Leasing-Gesellschaften umfasst 77 Mitglieder (42 Leasingunternehmen, 35 assoziierte Mitglieder). Die 42 Leasing-Gesellschaften decken ca. 95% des österreichischen Leasingmarkts ab.